Montag, 6. Juli 2026

„Herberts letzter Schrei“ Currywurst 2.0

Aus dem Slow-Food-Kochkurs „Heldenhafte Hülsenfrüchte“ am 29.6.2026

500 g rote Linsen
2 Zwiebeln (nach Belieben Zwiebeln vorher anbraten)
Ca 100 g Haferflocken
2 Eier
2 EL Tomatenmark
Paprikapulver
Majoran
Pfeffer
Öl
Eventuell etwas Mehl

1 kg Tomaten
2-4 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Curry
3-5 EL Apfelessig
2-4 EL Zucker
Salz / Pfeffer

Für das Chutney die Tomaten häuten. Dazu leicht die Haut einritzen, kurz ins kochende Wasser legen, dann abschrecken und die Haut abziehen.
Zwiebel in Streifen schneiden, die Tomaten in Stücke, Knobi in feine Scheiben.
Alles in einen Topf geben, Essig, Zucker und Salz dazu.
Bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Masse zähflüssig wird. Ca. 40 Minuten.
Mit Curry und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Mit dem süße/säure Mix etwas herumspielen bis es angenehm ist.

Für die Linsenwürste die Linsen waschen und mit der doppelten Menge Wasser in ca. 10-15 Minuten weich kochen und gut abtropfen lassen.
Mit restlichen Zutaten pürieren bis eine formbare Messe entsteht.
Kleine längliche Rollen formen und im Öl anbraten.

„Süßes Gold“ Bohnenbrownie mit Erdbeereis

Aus dem Slow-Food-Kochkurs „Heldenhafte Hülsenfrüchte“ am 29.6.2026

160 g Haferflocken
60 g Kakao
2 TL Backpulver
1 große Prise Salz
2 Dosen schwarze oder Kidney-Bohnen
1-2 zerdrückte Bananen
Ca.150 g Ahornsirup oder Agavendicksaft
80 g Pflanzenöl z. B. Raps-, Sonnenblumen-, oder flüssiges Kokosöl
1-2 TL Vanilleextrakt
100 g Schoko-Tröpfchen bei Bedarf mehr für’s Topping
3 Bananen
500g Erdbeeren

Den Ofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Eine Backform einfetten und mit Backpapier auslegen.
Die Haferflocken in einem Mixer fein mahlen und in eine Schüssel geben.
Kakao, Backpulver und Salz hinzufügen und alles vermischen.
Die Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen.
Bohnen, Banane, Ahornsirup, Pflanzenöl und Vanille im Mixer cremig mixen.
Bohnenmus mit den Schoko-Tröpfchen zu den trockenen Zutaten geben und alles vermengen-
Brownie-Teig in die vorbereitete Backform geben und glatt streichen.
Optional mit noch mehr Schoko-Tröpfchen bestreuen und ca. 30 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen, damit sie fester werden.

Reife Bananen schälen, in 2 cm breite Stücke schneiden und einfrieren.
Die Hälfte der Erdbeeren putzen, halbieren und einfrieren.
Restliche Erdbeeren putzen und mit einem Pürierstab oder in einer Küchenmaschine pürieren, 1/2 TL Vanilleextrakt und nach und nach gefrorene Bananenstücke zufügen und mitpürieren.
Eventuell noch einmal einfrieren.
Kuchen mit Eis anrichten.

Linsenrisotto mit Zitronengremolata

Aus dem Slow-Food-Kochkurs „Heldenhafte Hülsenfrüchte“ am 29.6.2026

1- 2 große Zitronen
2 weiße Zwiebel
3-5 Knoblauchzehen
300 g Risottoreis
200 g rote Linsen
4-5 EL Butter
Ca. 400 ml Apfelsaft
Ca. 1.000 ml Gemüsebrühe
1 Bund glatte Petersilie
Pinienkerne
Olivenöl
frisch geriebener Parmesan
Salz / Pfeffer / Zucker

Für die Zitronengremolata:
1 Bio-Zitrone (Abrieb von der Schale und etwas Saft)
1 Bund glatte Petersilie
Optional: 1 EL fein gehackte Pinienkerne

Zitrone heiß abwaschen. Die Schale abreiben. Zitrone auspressen.
Zwiebel und Knoblauchzehen häuten und fein hacken.
Die Hälfte der Butter in einem flachen Topf schmelzen. Die Hälfte des Knoblauchs und die Zwiebelwürfel sowie etwas von der Zitronenschale darin anschwitzen.
Den trockenen Reis dazugeben und unter Rühren einige Minuten braten, bis die Reiskörner vom Fett überzogen sind.
Apfelsaft und Zitronensaft dazugeben und unter Rühren kochen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist.
Bei mittlerer Hitze weiterkochen, dabei immer wieder eine Kelle heisse Brühe dazugeben. Köcheln und rühren bis sie verdampft ist, dann die nächste Kelle Brühe hinzugeben. Rühren nicht vergessen. Das Prozedere dauert etwa 20-30 Minuten bis Reis und Linsen weich und cremig sind.

Pinienkerne in wenig Butter goldbraun anrösten.
Käse reiben und mit der restlichen Butter unter das Risotto rühren.
Risotto mit Zitronensalz und Pfeffer abschmecken.

Für die Gremolata Petersilie und restliche Zitronenschale fein hacken. Mit dem dem restlichen Knoblauch vermischen.

Risotto zusammen mit der Gremolata und den Pinienkernen servieren


Erbsen-Minz-Süppchen mit Dicke-Bohnen-Crostini

Aus dem Slow-Food-Kochkurs „Heldenhafte Hülsenfrüchte“ am 29.6.2026

1-2 Zwiebeln
1 EL Butter
800 g Erbsen, frisch oder TK
Ca 1,5l Gemüsebrühe
Blätter von 2-5 Stängeln Minze, frisch gehackt
Zitronensaft
Salz / Pfeffer
Baguette
dicke Bohnen
1-2 Schalotten
Apfel
Frischkäse
Senf
Ev. Zitrone
Schnittlauch
Butter oder Öl zum anbraten
Salz / Pfeffer / Zucker zum abschmecken

Tipp: am besten erst den Dip vorbereiten, damit dieser ziehen kann. Anschließend die Suppe. Wenn diese kocht, die Baguettes rösten und anrichten.

Bohnen palen und 2-3 Minuten in kochendes Wasser geben, anschließend möglichst in Eiswasser abschrecken. Die Häute nach Belieben dranlassen!
Schalotten fein würfeln und im Fett glasig anschwitzen.
Apfel fein würfeln und eventuell mit etwas Zitrone beträufeln.
Bohnen grob zerdrücken und mit Frischkäse, Senf und Gewürzen vermengen.
Baguette schräg in Scheiben schneiden, mit Olivenöl bestreichen und goldbraun backen oder rösten.
Creme aufstreichen und mit Apfelwürfeln sowie Schnittlauch toppen.

Die Zwiebeln für die Suppe in der Butter anschwitzen.
Die Erbsen dazu geben und ein paar Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.
Die Gemüsebrühe hinzugießen und das Süppchen zum Kochen bringen.
Nach dem Aufkochen, weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, nicht länger, damit das frische Grün der Erbsen erhalten bleibt.
Suppe etwas abkühlen lassen und den Zitronensaft unterrühren. Die gehackte Minze untermischen, mit einem Stabmixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schnippelbohnensalat

Aus dem Slow-Food-Kochkurs „Heldenhafte Hülsenfrüchte“ am 29.6.2026

600 g Schnippelbohnen
1-2 roter Apfel (Elstar / Braeburn)
1-2 rote Zwiebeln
Frische Kräuter (Petersilie oder Bohnenkraut)
Ca. 600 g festkochende Kartoffeln
Bratöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß
4-5 EL Olivenöl
3 EL Apfelessig oder Weißweinessig
1-2 TL Senf
1-2 TL Zucker
Salz / Pfeffer

Die Kartoffeln schälen. In gleichmäßige kleine Würfel (ca. 1-1,5 cm) schneiden. In einer großen Pfanne das Öl oder Schmalz erhitzen.
Die Würfel bei mittlerer bis hoher Hitze unter gelegentlichem Wenden ca. 20 Minuten goldbraun braten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
Bohnen abgießen und in kochendem Salzwasser ca. 8-10 Minuten bissfest garen. In Eiswasser abschrecken (erhält die grüne Farbe).
Aus Essig, Öl, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer das Dressing anrühren.
Die rote Zwiebel fein würfeln.
Die Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Bohnen, Zwiebeln und Apfelstücke in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermengen.

Den Bohnen-Apfel-Salat auf Tellern oder einer großen Platte anrichten. Die noch heißen, knusprigen Kartoffelwürfel darüberstreuen. Mit frischen Kräutern garnieren.

„Schrebergarten 2026“ Bohnen-Melonen Salat

Aus dem Slow-Food-Kochkurs „Heldenhafte Hülsenfrüchte“ am 29.6.2026

2 Dosen weiße Bohnen
ca. 1 kg Wassermelone
400 g Kirschtomaten
2-3 rote Zwiebeln
100 g grüne Oliven
300 g Feta
Zitronen / Limettensaft
Salz
Pfeffer

Bohnen im Sieb abspülen und gut abtropfen lassen.
Melone in Spalten schneiden. Schale vom Fruchtfleisch schneiden und das Fruchtfleisch würfeln.
Tomaten waschen und halbieren.
Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Oliven halbieren.
Feta grob zerbröckeln.
Alles mit Limettensaft, Salz und Pfeffer vorsichtig mischen.
Salat bis zum Servieren zugedeckt kalt stellen.

Mittwoch, 21. Mai 2025

Überbackene Polenta mit mariniertem Gemüse

Von Jochen Hoss aus dem Slow-Food-Kochkurs am 17.5.2025 in Bochum

Für 8 Portionen

150g Maispolenta fein
3 Tl Maisstärke, Gemüsebrühe
3 – 5 Frühlingszwiebeln am geeignetsten die aus Tropea ( oder andere süße Zwiebeln)
10 – 12 trocken eingelegte grüne Oliven
einige getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
1 kl Dose Tomatenmark
2 El Kapernknospen
Käse zum Reiben.

8 dicke Karotten ( oder anderes fest kochendes Gemüse wie Teltower Rüben )
4 kl Zwiebeln aus Tropea ( oder normale Frühlingszwiebeln )
twas Zucker
1 El milder Senf, Salz
Olivenöl
1 Mandarine
1 Zitrone
Cashewkerne.


1. 3 Tl Maisstärke in einer halben Tasse kaltem Wasser klumpenfrei anrühren. Auf ein Backgitter einen Bogen Backpapier legen und beiseite stellen. 500 ml einer sehr kräftigen Gemüsebrühe machen ( Polenta „schluckt“ sehr viel Aroma ). Unter ständigem Rühren die Maisgrütze in die kochende Brühe rieseln lassen. Einmal Aufkochen lassen und vom Herd nehmen, dabei ständig rühren, die Polenta darf nicht klumpen. Wenn der Teig glatt ist, die angerührte Maisstärke hineinrühren. Der Teig darf für dieses Rezept nicht dünnflüssig sein, sondern muß eine dicke, stehfeste Masse sei. Eventuell noch einmal auf die Herdplatte stellen, die Hitze läßt den Mais stärker aufquellen und fest werden.

Den Brei auf das bereit stehende Backgitter gießen, so daß ein fingerdicker runder Fladen entsteht. Abkühlen lassen.

2. Die Karotten ( oder das andere Gemüse der Wahl ) schälen und einen kleinen Zipfel Grün dran lassen. In einem Topf mit leicht gesüßtem und gesalzenem Wasser kochen. In der Zwischenzeit die übrigen Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Mandarine auspressen. Die Zitrone schälen und die Filets herausschneiden. Zwiebeln, Mandarinensaft, Ztronenfilets in eine geräumige Schüssel geben, Senf hineinrühren und etwas Olivenöl, beiseite stellen. Wenn das Gemüse gar ist ( nicht zu weich ) aus dem Wasser heben und sofort in die Marinade geben, darin schwenken, so daß alle Teile von der Marinade umgeben sind.

3. Die Cashewkerne in einer trockenen Pfanne rösten bis hellgolden, beiseite stellen. In dieser Pfanne mit etwas Olivenöl die Kapernknospen frittieren bis sie kleine würzige Kügelchen sind. Herausnehmen und beiseite stellen. Die kleingeschnittenen Zwiebeln, Tomaten, Oliven mit ein wenig des Tomatenöls in die Pfanne geben und sanft schmoren, das Tomatenmark hineinrühren.

Den Käse reiben ( ich nehme immer reichlich Käse ).

4. Wenn der Maisfladen nach ca. 2 h fest geworden ist ( er darf beim Anheben nicht zerbrechen ), mit der Tomatenmasse bestreichen.

In den vorgeheizten Backofen ( Oberhitze 180°C ) geben und überbacken, bis eine feste Kruste entstanden ist. Herausnehmen, den geriebenen Käsen großzügig darüber streuen und erneut in den Ofen schieben.

Wenn der Käse Blasen wirft herausnehmen.

5. Den ( hoffentlich ) runden Polentafladen in 8 Tortenstücke teilen, auf einem Teller anrichten mit je einer Karotte und etwas Marinade. Über die Polenta die Kapern und über das Gemüse die Cashewkerne streuen. Dekorieren mit etwas Grünem ( Rukolablätter, glatte Petersilie, … ).

Dienstag, 19. November 2024

Vanilledessert / Vanillesoße

200 g Kichererbsen aus dem Glas
2 reife Bananen
1 Messerspitze Vanillemark oder Vanilleextrakt oder Tonkabohne
Eine Prise Salz
1 EL Nussmus
Nach Belieben süßen mit Honig
Milch oder Hafermilch – Menge abhängig von der gewünschten Konsistenz

Die Kichererbsen abgießen und in einen Mixer
geben.
Die Bananen schälen, in grobe Stücke teilen und ebenfalls in den Mixer geben.
Vanille sowie Hafermilch zufügen und das Ganze auf höchster Stufe 1 Minute lang zu einer cremigen Masse pürieren.
Anschließend das fertige Dessert in Schüsseln / Kännchen servieren.

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024

Bohnen-Brownies

ca. 9 Stücke aus einer Form 20x20 cm

1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 250gr)
7 große, entkernte Datteln
3 Esslöffel schwach entöltes Kakaopulver,
1 Esslöffel Tahini (alternativ Mandelmus)
1 Teelöffel Honig
1 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weinstein
Backpulver

nach Belieben Pekannüsse,alternativ gehackte Walnüsse

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Bohnen in ein Sieb gießen, gut abwaschen, abschütteln und mit einer Gabel fein zerdrücken.
Die Datteln fein hacken.
Alle Zutaten - bis auf die Nüsse - in eine Küchenmaschine geben und gründlich zu einem glatten, klebrigen Teig verarbeiten.
Eine Brownieform (circa 20x20 cm) mit Backpapier auslegen.
Den Teig in die Form streichen, nach Belieben eine Handvoll gehackte Pekannüsse, alternativ Walnüsse, darauf verteilen.
Auf mittlerer Hitze circa 20 Minuten backen.

 

 


Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024 

 


 

 

 

 


Linsenbratlinge

Rezept von Feinkostmanufaktur Katrin Manzke, www.imglas.de
ca. 15 Bratlinge

500 gr Berglinsen
etwas Petersilie, gehackt
etwas Paniermehl
50 gr Haferflocken
2 Eier
1 Esslöffel Speisestärke
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Esslöffel Senf
1 Esslöffel Paprikapulver, süß
1 Teelöffel Rauch Paprika
schwarzer Pfeffer
Salz
Öl oder Butterschmalz zum Braten

250 gr. Linsen über Nacht in Wasser einweichen.
250 gr. Linsen mit Salz und Lorbeer kochen bis sie weich sind.

Die eingeweichten Linsen abgießen im Mixer fein pürieren.
Mit den abgegossenen, gekochten Linsen und allen anderen Zutaten vermengen und einen Teig herstellen.
Mit angefeuchteten Händen gleichmäßige, eher flache Bratlinge formen.

Bratlinge in einer Pfanne in Öl oder Butterschmalz bei mittlerer Hitze nicht zu heiß anbraten bis die knusprig sind. 

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024 

Warmer (Linsen)Nudelsalat mit Kürbis, Grünkohl und Tahini-Dressing

ca. 1 Kilo geschälter und kleingewürfelter Butternut-Kürbis
Pfeffer
Salz
gemahlener Kreuzkümmel Chiliflocken
3 Esslöffel Olivenöl
80 g Grünkohlblätter
300 g Linsennudeln (oder Lupinennudeln)

Kürbisstücke mit Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel, Chiliflocken und Olivenöl in einer Schüssel gut vermischen.
Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
Im vorgeheizten Backofen (Umluft 180°C) 15 Minuten backen.
Grünkohl putzen, waschen von den Blattrippen zupfen und die Blätter in kleine Stücke zupfen.
Mit etwas Öl kurz durchmassieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Nach 15 Minuten Grünkohl zum Kürbis in den Ofen schieben.
Noch mal ca. 10 Minuten backen bis der Kürbis leicht gebräunt und der Grünkohl knusprig ist.

Dressing:
1 Knoblauchzehe
½ Handvoll Koriander (oder glatte Petersilie)
2 Esslöffel Zitronensaft
1 ½ Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Olivenöl
60 g weißes Tahini (Sesampaste)
Warmes Wasser

Für das Dressing Knoblauch schälen und fein hacken. Koriander waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken.
Zitronensaft, Essig, Tahini, Pfeffer, Salz, Öl und gehackten Knoblauch verrühren.
Vier Esslöffel warmes Wasser unterrühren und Korianderblätter untermischen.

Fertigstellung:
Linsennudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest kochen. Nudeln abgießen, abtropfen lassen, in eine Schüssel geben und mit ¾ des Dressings vermischen.
Kürbis und Grünkohl untermischen und alles mit restlichen Dressing beträufeln.

Tipp:
Nudelsalat nach Geschmack mit schwarzen Sesam garnieren. 

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024 

Erbsen-Krapfen mit Za’atar und Feta

ergibt 25-30 Krapfen

500 g Tiefkühl Erbsen aufgetaut 120 g Ricotta
3 Eier verquirlt
1 Zitrone (ein Teelöffel Schale abgerieben, dann die Frucht in sechs Spalten geschnitten)
3 Esslöffel Za’atar
100 g Mehl
1 ½ Teelöffel Backpulver
20 g Minzeblätter (in dünne Streifen geschnitten)
200 g Feta (in 1-2 cm große Stücke zerbröckeln)
etwa 800 ml Sonnenblumenöl zum frittieren
Salz und schwarzer Pfeffer

Die Erbsen im Mixer in Intervallen grob zerkleinern in eine Schüssel umfüllen. Ricotta Eier, Zitronenschale, ein Teelöffel Salz und nicht zu wenig Pfeffer hinzufügen alles gut mischen.
Dann Za’atar, Mehl und Backpulver dazugeben. Alles kurz verrühren, dann behutsam Minze und Feta unterheben. Die Fetastücke sollten möglichst ganz bleiben.
Das Öl in einen Topf geben und bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Mithilfe von zwei Teelöffel aus der Mischung Nocken formen, keine Sorge, sie müssen nicht perfekt aussehen, sollten allerdings max. etwa 4 cm Durchmesser haben.
Vorsichtig in das heiße Öl senken (etwa 6-7 Stück auf einmal) und 3-4 Minuten frittieren, bis die Krapfen durchgegart und goldbraun sind, dabei einmal wenden. Wenn sie zu schnell garen und zu viel Farbe annehmen, die Hitze reduzieren, damit sie auch innen gegart werden.
Fertig ausgebackene Krapfen mit einem Schaumlöffel auf einen mit Küchenpapier bedeckten Teller legen.
Möglichst warm, mit Zitronenspalten auf einer Platte anrichten und servieren.

Dip:
300 g saure Sahne
10 gr. gehackte Minzeblättchen
2 Teelöffel getrocknete Minze
½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
Salz, Pfeffer

Die Zutaten für den Dip verrühren. Die restlichen Zitronen in Spalten schneiden und zu den Krapfen servieren. 

Tipp:
Die Krapfen schmecken auch abgekühlt, sind dann aber nicht mehr so knusprig. Die Masse kann man einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren, Backpulver und Minze werden aber erst unmittelbar vor dem frittieren untergemischt.

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024

Kürbis-Linsen-Curry

1 Hokkaidokürbis, circa 1 ½ kg
150 g Pardina Linsen oder braune Tellerlinsen oder Alblinsen
2 Zwiebeln
2 Knoblauch Zehen
2 Möhren
ca. 750 ml Gemüsebrühe
2 Esslöffel Öl
1 daumengroßes Stück Ingwer
2-3 Esslöffel Currypulver
2 Esslöffel Tomatenmark
8 getrocknete Aprikosen
1 Dose Kokosmilch
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer

Kürbis waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. (Beim Hokkaido kann man die Schale mitessen)
Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken.
Ingwer schälen und sehr fein hacken.
Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden.
Getrocknete Aprikosen in kleine Würfel schneiden.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer im nicht zu heißen Öl goldgelb anbraten. Currypulver und Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten, mit der Gemüsebrühe ablöschen.
Kokosmilch, Kürbiswürfel, Linsen, Lorbeerblätter, Aprikosenwürfel hinzugeben und so lange köcheln bis der Kürbis und auch die Linsen weich sind (circa 20 Minuten)
Am Ende der Kochzeit salzen, Lorbeerblätter entfernen und mit einem Kartoffelstampfer teilweise zerdrücken, so dass eine sämige Konsistenz entsteht.

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024 



Tipp:

Verwendet man braune Tellerlinsen, diese am besten mehrere Stunden oder über Nacht einweichen. Wenn die Linsen eine längere Garzeit haben (steht auf der Packungsangabe) zunächst nur die Linsen zugeben und erst 20 Minuten vor Ende der Garzeit die Kürbiswürfel hinzufügen.

Alternativ kann man auch rote Linsen verwenden. Diese verkochen und das Curry wird sämiger.

Kichererbsen-Fladenbrot

Ergibt 1 Brot (Springform)

200 gr Kichererbsenmehl
150 ml lauwarme Milch
1 Beutel Trockenhefe
1 Teelöffel Natron
2 Esslöffel Olivenöl
150 gr Naturjoghurt
1 Ei
1 Teelöffel Salz

außerdem nach Belieben Sesam, Kümmel oder grobes Salz zum bestreuen

Backofen auf Umluft 180°C vorheizen.
Alle Teigzutaten gründlich miteinander mischen. Der Teig ist ziemlich flüssig, am besten in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen.
Nach Belieben Sesam, Kümmel oder grobes Salz darüber streuen und circa 20 Minuten im Backofen auf der mittleren Schiene backen.

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024





Tipp:

Das Fladenbrot ist sehr variabel und kann als Grundteig für sämtliche Varianten genutzt werden. Zum Beispiel mit klein geschnittenem Gemüse (Paprika, Lauchzwiebeln etc.) Sesam, Parmesan, Schinken, Salami - was immer man möchte.



Vegane Mayonnaise mit Aquafaba

400 g Kichererbsen aus der Dose (davon wird die Flüssigkeit (=Aquafaba) benötigt, die Kichererbsen anderweitig verwenden)
2 Esslöffel Apfelessig
2 Teelöffel Dijon Senf
½ Teelöffel Salz
2-3 Teelöffel Misopaste
Pfeffer – nach Geschmack
Knoblauch – nach Geschmack
250 ml Pflanzenöl

Ein Sieb über eine Schüssel legen.
Die Kichererbsen durch das Sieb abgießen. Die Flüssigkeit, die sich in der Schüssel sammelt, ist Aquafaba. Flüssigkeit nach Möglichkeit im Kühlschrank kaltstellen und erst kurz vorher rausnehmen.
Es sollten ca. 7 Esslöffel dabei herauskommen.

Die Kichererbsenflüssigkeit, Apfelessig, Salz,Misopaste und Dijonsenf in einen Messbecher geben. Mit einem Pürierstab ca. 1-2 Min. glatt mixen.
Während des Pürierens langsam das Pflanzenöl dazugießen und dabei immer weiter mixen. Das Volumen der Mischung wird größer, sie wird auch heller und immer cremiger. Solange pürieren, bis die gewünschte Konsistenz der Mayonnaise erreicht ist.
Je nach Menge der Kichererbsenflüssigkeit muss nach Bedarf weniger oder mehr Pflanzenöl dazugegeben werden. Die vegane Mayonnaise mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken.

Luftdicht im Kühlschrank gelagert hält sie sich ca. 1-2 Wochen. 

Realisiert im Kochkurs Slow Food Bochum: Hülsenfrüchte, die unbekannten Superhelden. 16.11.2024