Dienstag, 16. Mai 2023

Bergisches Tiramisu mit Burger Brezeln

Aus dem Slow Food Kochkurs "Eröffnung der Grilllsaison", 12.5.2023

12 Burger Brezeln
Espresso
Quark
Sahne
Löwenzahnsirup
Original Beans Schokospäne 

Burger Brezeln in grobe Stücke brechen. Die Hälfte auf 12 Gläser verteilen.
Brezelschicht mit je 2 EL Espresso tränken.
Quark und Sahne verrühren und mit Löwenzahnsirup süßen.
Hälfte der Masse auf die Gläser verteilen.
Wieder eine Schicht Brezeln daraufgeben und mit Espresso tränken.
Mit Quarkschicht abschließen.
Schokolade hacken oder Späne hobeln und auf die Gläser verteilen.

Rhabarberketchup

Aus dem Slow Food Kochkurs "Eröffnung der Grillsaison", 12.5.2023

750 g Rhabarber - waschen Fäden ziehen und in große Stücke schneiden
200 g Zwiebeln - Zwiebeln schälen und grob würfeln
2 Knoblauchzehen – schälen und klein schneiden
1 cm Ingwerwurzel - schälen und klein schneiden
200 g passierte Tomaten
200 ml Rotweinessig
250 g Zucker
Olivenöl
1 TL Zimt
½ TL Chili
1 TL Rauchpaprika
1 TL Salz

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in etwas Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen.
Rhabarber hinzugeben. Nach 5 Minuten Tomaten hinzu und 20 Minuten köcheln lassen, dabei öfter umrühren.
Die Gewürze, Essig, Zucker und Salz hinzugeben und auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren.
Abschmecken und abkühlen lassen.

Hasselback-Kartoffeln

 Aus dem Slow Food Kochkurs "Eröffnung der Grillsaison", 12.5.2023

Kartoffeln aufs Brett legen und bis auf ca 3mm unten in Scheiben schneiden.
Etwas auffächern, salzen und mit Öl besprenkeln. Ca. 50 min bei 200 Grad im Ofen backen.

Seitanwürste

Aus dem Slow Food Kochkurs "Eröffnung der Grillsaison", 12.5.2023

1 Esslöffel Öl
1 große gelbe Zwiebel - in Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen - gehackt
1 Teelöffel Kümmel – im Mörser angestoßen
1 Teelöffel Fenchelsamen – im Mörser angestoßen
80 g gekochte Borlotti-Bohnen
2 Esslöffel Tomatenmark
0.25 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Thymian
1 Teelöffel geräuchertes Paprikagewürz
2 Esslöffel Sojasauce
120 ml Mineralwasser
180 g Glutenmehl

Außerdem: Backpapier und Alufolie

In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen, Zwiebel goldgelb braten, dann Knoblauch kurz mitbraten. Er soll nicht braun werden.
Kümmel und Fenchelsamen hinzufügen und für eine Minute weiter anbraten.
Bohnen, Knoblauch, Tomatenpaste, Thymian, geräuchertes Paprikapulver, Sojasauce und Mineralwasser in einen Mixbecher geben und nicht zu fein mixen.
Die Zwiebeln und das Glutenmehl hinzufügen und noch einmal vermengen, bis sich alles verbindet.
Die Seitanmasse in gleiche Portionen teilen und in „Wurst“form rollen.
Jedes Würstchen in Backpapier und Aluminiumfolie eng einrollen und die Enden fest verschließen. Die eingepackten Seitanwürstchen im Backofen insgesamt 40 Minuten bei 180 Grad backen.
Auskühlen lassen, Aluminiumfolie und das Backpapier entfernen und in der Pfanne oder auf dem Grill braten.

Mittwoch, 13. November 2019

Pulled Chicken Burger

Ergibt 18 kleine Probier-Burger


Buns
700 g Mehl
7 g Trockenhefe
2 EL flüssiger Honig
8 EL Rapsöl
Salz
lauwarmes Wasser

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe hineingeben und den Honig dazugeben. Mit 175 ml lauwarmem Wasser auffüllen und ca. 15 Minuten stehen lassen. 2 EL Öl und 7 g Salz dazugeben. Alles ca. 3 Minuten mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Teig nochmals durchkneten und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher oder Glas (ca. 5-6 cm Durchmesser) ca. 18 Kreise ausstechen. Teigkreise zu Halbmonden zusammenklappen und jeden auf ein kleines Stück Backpapier setzen. Wasser in einem weiten Topf aufkochen, Dämpfeinsatz hineinsetzen. Wasser zum Kochen bringen und Teiglinge in mehreren Portionen mit dem Backpapier in den Topf setzen, Deckel aufsetzen und 12–15 Minuten dämpfen. Fertig gedämpfte Brötchen herausnehmen.

Pulled Chicken
800 g Hähnchenbrustfilets
¼ l Gemüsebrühe
Tomatenmark oder Ketchup
Geräucherter Paprika, Salz, Pfeffer, Zucker, Essig, Tabasco
Öl zum Anbraten (Rapsöl)

Die Hähnchenbrustfilets säubern und mit geräuchertem Paprika (oder normalem Paprikapulver), Salz und Pfeffer einreiben. In einer Pfanne mit Öl erhitzen. Die Hitze sollte dabei auf groß, aber nicht auf maximal stehen. Die gewürzten Hähnchenbrustfilets auf jeder Seite scharf anbräunen.
¼ l Gemüsebrühe zugeben und den Deckel schließen. 10 Minuten sanft weiter braten bis weich ist.
Das Hähnchenfleisch aus der Pfanne nehmen und die restliche Flüssigkeit auffangen. Das Fleisch mit zwei Gabeln zerpflücken, bei nur noch kleine faserige Stücke übrig sind.
In der Pfanne wieder etwas Öl erhitzen und Tomatenmark bzw. Ketchup, Paprikapulver, Salz und Pfeffer und ggf. ein Spritzer Tabasco sowie die Bratflüssigkeit darin verrühren. Weitere Gemüsebrühe zugeben und dann nach Geschmack Salz und Essig. In diese Flüssigkeit das zerpflückte Hähnchenfleisch geben und alles gut vermengen. Nochmal abschmecken. Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze weiter schmoren. Nach 10 Minuten den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit soweit verdampfen lassen, wie man es haben will. Nicht zu trocken werden lassen.

Salat und Mayonnaise
200 g Spitzkohl
200 g Möhren
50 g Sprossen
1-2 rote Zwiebeln
4 EL Limettensaft
Schalenabrieb einer Limette
2 TL Zucker
100 g gesalzene Erdnusskerne
4–5 Stiele Koriander
150 g Salatmayonnaise
Tabasco
Pfeffer

Kohl putzen, waschen und in feine Streifen hobeln. Möhren schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Sprossen waschen und abtropfen lassen. Zwiebel schälen und in sehr feine Ringe schneiden oder hobeln. 2 EL Limettensaft mit Zucker verrühren. Kohl, Möhren, Sprossen und Zwiebel zugeben und mischen. Zugedeckt beiseite stellen.
Nüsse grob hacken. Koriander waschen, trocken schütteln und, bis auf ein paar Blättchen zum Garnieren, fein hacken.
Mayonnaise mit gehacktem Koriander, 2 EL Limettensaft und -schale verrühren. Mi 1-2 Spritzern Tabasco abschmecken. Zugedeckt kalt stellen.

Finish
Brötchen auseinanderklappen, mit Mayonnaise bestreichen. Brötchen mit Gemüse und Pulled Chicken füllen. Mit Koriander oder Petersilie bestreuen.

Freitag, 24. Mai 2019

Orientalischer Linsen-Burger vegetarisch

Ergibt 16-18 kleine Burger 

Buns

400 ml Wasser
65 g Olivenöl
2 Eier
750 g Mehl
7 g Trockenhefe (1 Päckchen)
2 TL Zucker
2 TL Salz
Schwarzkümmel- und Sesamsamen zum Bestreuen

Wasser und Olivenöl in einem Topf etwas erwärmen. Ein Ei mit einer Gabel hineinschlagen.
Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mischen, Wasser-Öl-Gemisch hinzugeben und alles drei Minuten lang mit den Knethaken des Handrührgerätes kneten.
Wichtig: Kein weiteres Mehl verwenden, auch wenn der Teig klebrig ist.
Den Teig anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mehrere Minuten von Hand kneten, wobei dieser danach noch recht weich bleibt.
16-18 gleich große Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und leicht abflachen, so dass sie 3,5 cm Durchmesser haben. Die Brötchen mit einem Geschirrtuch abdecken und für 40 Minuten ruhen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Umluft 180°C.
Kurz vor dem Backen das zweite Ei mit 1 TL Wasser verquirlen und mit einem Pinsel auf die Brötchen streichen.
Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und für 10-12 Minuten goldgelb im Ofen backen.


Sauce

Pico de Gallo

3 Tomaten
1 Zwiebeln
1/2 Bund Koriander gehackt
1-2 Limetten
1/2 TL Knoblauch gehackt
1 TL Salz
2 Chilischoten, fein gehackt

Tomaten und den Koriander waschen und die Kräuter gut abschütteln.
Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, Zwiebel, Koriander und Chilischoten hacken.
Nun alles in eine Schüssel geben und mit Salz, Knoblauch und dem Saft von 1-2 Limetten vermischen. Gut durchrühren, eventuell noch etwas ziehen lassen.

Salat

Rucola oder Feldsalat
Olivenöl, Zitronensaft, Balsamico, Pfeffer, Salz

Aus den Zutaten eine Salatsauce mischen und den Salat darin marinieren.

Linsen-Patties

400g rote Linsen, trocken
800 ml Gemüsebrühe
4 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehe
1 TL Kreuzkümmel
½ TL Cayenne Pfeffer
1 TL schwarzen Pfeffer
3 EL Paniermehl
2 Eier
2 kleine Karotten
2 TL Salz
400 g Feta


Gemüsebrühe aufkochen, Linsen hinzugeben. 10 Minuten köcheln lassen bis die Linsen aufgeweicht sind. Brühe abgießen und die Linsen in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Zwiebel fein hacken und in dem Olivenöl anschwitzen. Möhren fein reiben und mit der Zwiebel und Knoblauch anbraten. Gemeinsam mit den Gewürzen, dem Ei und dem Pankomehl vermengen und kurz ziehen lassen.

Nun aus der Masse 8 Linsenburger formen und mit etwas mehr Olivenöl bestreichen. Im Ofen 10-15 Minuten bei 180°C Ober/Unterhitze backen oder in der Pfanne braten.

Feta in Scheiben schneiden.


Finish

Buns halbieren. Nach Belieben aus Buns, Rucola, Feta und Zwiebeln und Pico de Gallo die Burger schichten.

Dienstag, 29. Januar 2019

Spätzle

11 Personen


1000 g Mehl
6 Eier
2-3 TL Salz
1/4 L Wasser


Mehl mit Eiern, Salz und ca. kaltem Wasser verkneten. Am besten geht das mit einem Holzlöffel, man kann aber auch eine Küchenmaschine mit Knethaken benutzen. Der Spätzleteig wird so lange geknetet, bis er elastisch ist und Blasen wirft. Der Spätzleteig sollte ziemlich zäh vom Löffel fallen.

Salzwasser zum Kochen bringen die Temperatur soweit herunter schalten, bis das Wasser nur noch leicht siedet. Den Spätzleteig in kleinen Portionen auf ein nasses Holzbrett streichen und mit einem langen Kochmesser in möglichst schmalen Streifen direkt in das Wasser schaben. Dabei das Messer immer wieder im Kochwasser anfeuchten.

Sobald die Spätzle an die Oberfläche schwimmen, nimmt man sie mit einer Schöpfkelle heraus und hält sie so lange in einer Schüssel mit warmem Wasser warm, bis alle Spätzle fertig sind. Dann abtropfen lassen und gleich zu Tisch bringen.

Joghurt-Sahne-Parfait mit Granatapfel und gebrannten Mandeln

Zutaten für 4 Portionen:

1 Ei
1 Eigelb
4 El Honig
1 Tl abgeriebene Orangenschale (Bio)
200 g Sahnejoghurt
50 g gebrannte Mandeln
350 ml Sahne
1 mittelgroßen Granatapfel
50 g Himbeerkonfitüre oder Himbeeraufstrich (alternativ: 50 ml Himbeersirup)
3 El Orangensaft
evtl. 2 geh. Tl. Speisestärke


Das Ei mit dem Eigelb, dem Honig der Orangenschale in eine Schüssel füllen und im heißen Wasserbad mit dem Schneebesen aufschlagen, bis eine dicke Creme entsteht.
Die Schüssel dann in ein eiskaltes Wasserbad stellen und den Joghurt untermengen. Während des Abkühlens die Creme immer wieder mal umrühren.
Die Mandeln mit dem Stabmixer relativ grob hacken.
Die Sahne steif schlagen.
Die Hälfte der Sahne unter die Creme rühren, die restliche Sahne mit der Hälfte der Mandeln vermengen und vorsichtig unterheben,
Die Masse dann in 4 Sturzförmchen füllen und über Nacht einfrieren.

Den Granatapfel halbieren und aus einer Hälfte die Kerne herauslösen, indem man die halbe Frucht über eine Schüssel hält und mit einem Kochlöffel auf die Schale schlägt.
Den Saft aus der zweiten Hälfte der mit einer Zitronenpresse auspressen.
Die Himbeermasse durch ein feines Sieb streichen.
Granatapfelsaft, Himbeermasse und Orangensaft verrühren. Falls der Saft zu dünnflüssig sein sollte, mit Speisestärke (Mondamin) leicht andicken.
Granatapfelkerne hinzufügen.

Die kalten Sturzförmchen kurz in heißes Wasser tauchen, die Parfaits auf Teller stürzen und mit etwas Granatapfel-/Himbeer-/Orangensaft-/ Sauce garnieren.

Die zweite Hälfte der gebrannten Mandeln darüber streuen und servieren.

Rinderzunge in Portweinsauce

1 Rinderzunge (frisch oder gepökelt)
Salzwasser
2 Lorbeerblätter
8-10 Wacholderbeeren
1 TL Pfefferkörner
1 große Zwiebel
1 Möhre
1 Stück Sellerieknolle

Portweinsauce:
30 g Butter
10 g Zucker
40 g Weizenmehl, Type 550
1 Zwiebel
1/2 l Sud von der Zunge
Salz, Pfeffer
Paprika
1 Lorbeerblatt
3-4 Pimentkörner
4-5 Pfefferkörner
2-3 Wacholderbeeren
1 TL Zitronensaft
1 Glas Portwein oder Burgunder
3-4 EL süße Sahne
1-2 TL Johannisbeergelee


Frische Rinderzunge sehr gut waschen, evtl. mit Salz abreiben, in Salzwasser mit Wurzelgemüse in einem Topf aufsetzen, so dass die Zunge gut mit Wasser bedeckt ist. Gepökelte oder geräucherte Zunge in Wasser ohne Salz garen.
Die Zunge mit dem Suppengemüse und den Gewürzen circa 2 ½ -3 Stunden köcheln lassen, im Dampfdrucktopf 30-40 Minuten weich kochen.
Die Zunge ist gar, wenn sich die Zungenspitze weich einstechen lässt. Dann die gare Zunge kalt abbrausen, die Haut rasch abziehen und die Zunge im Sud warm halten.

Zwiebel schälen und fein schneiden
Zucker in heißem Fett hellgelb bräunen, geschnittene Zwiebel zugeben und mitdünsten. Das Mehl darüber stäuben und anrösten bis es kräftig gebräunt ist, jedoch nicht zu stark rösten, sonst schmecken Mehl und Zucker bitter.
Kochgeschirr von der Kochstelle nehmen, Fleischsud vorsichtig unter Rühren nach und nach aufgießen, dabei Mehlteig immer wieder glatt rühren.
Gewürze und Zitronensaft zugeben und bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.

Sauce durch ein Sieb streichen.

Die Sauce mit Portwein, Johannisbeergelee und süßer Sahne verfeinern und pikant abschmecken. Die Zunge aus dem Sud nehmen und in etwa ½ cm dicke Scheiben schneide und in der Sauce anwärmen.


Beilage:
Spitzkohl klick hier
Gnocchi klick hier

Ragu vom Rinderherz auf frischen Nudeln

11 Vorspeisenportionen

1 kg Rinderherz
3 Möhren
1 Stück Sellerie
3 Zwiebeln
20 g getrocknete Steinpilze
1 gehäufter EL Tomatenmark
1 TL Pfefferkörner
½ TL Zucker
3 Nelken
2 Lorbeerblätter
1 Kräutersträußchen (Thymian, Rosmarin, Salbei)
½ TL geräuchertes Paprikapulver
1 Stück dünn abgeschnittene Orangenschale
1 TL Zucker
½ l Rotwein
½ l Rinderbrühe
2 Gläschen Cognac
kalte Butter
Olivenöl
Salz
1 kg frische Nudeln
Gehobelter Parmesan

Getrocknete Steinpilze in Wasser einweichen.
Das Rinderherz von Fett und Sehnen befreien und würfeln. Möhren, Sellerie und Zwiebeln schälen und in Stücke schneiden.

Fleisch gut salzen. In einem Bratentopf das Fleisch in Olivenöl rundum scharf anbraten. Herausnehmen. Etwas Olivenöl zugeben, darin ½ TL Zucker schmelzen lassen. Tomatenmark dazugeben und rösten. Gemüsewürfel und ausgedrückte, eingeweichte Steinpilze darin karamellisieren. Einen großen Schuss Rotwein dazu geben, verdampfen lassen. Das drei Mal wiederholen. Fleisch zum Gemüse geben, und alles mit Rotwein und Rinderbrühe auffüllen, bis das Fleisch gut bedeckt ist. Gewürze, Kräuter, Orangenschale und Cognac dazu geben. 1 ½ Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch butterzart ist.

Wenn das Fleisch gar ist, aus dem Topf nehmen. Flüssigkeit durch ein Sieb geben, ausgefiltertes Gemüse aufbewahren. Flüssigkeit um die Hälfte zu einem kräftigen Sugo einkochen. Evtl. Cognac und Salz hinzufügen. Eingekochten Sugo abschmecken und evtl. mit kalter Butter etwas binden.

In der Zwischenzeit die Nudeln kochen. Fleisch mit einigen Gemüsewürfeln wieder zum Aufwärmen in den Sugo geben.

Nudeln abgießen, auf vorgewärmte Teller geben und mit Fleischsugo übergießen. Mit frisch gehobelten Parmesanspänen bestreuen.

Beilage:
Spätzle klick hier


Winterlicher Salat mit Rinderzunge

11 Portionen

22 hauchdünne Scheiben gekochte Rinderzunge
800 g Feldsalat
3 Rote Bete
11 Walnüsse oder 22 Walnusskern-Hälften
2 Orangen
2-3 Chicoree

Walnussöl
Weinessig
Aceto Balsamico
Pfeffer, Salz, etwas Zucker


Rote Bete in Wasser weich kochen. Das dauert je nach Größe der Knollen 30 bis 50 Minuten.
Feldsalat waschen, trocken schleudern.
Walnüsse knacken, Kerne in kleinere Stücke brechen.
Orangen schälen und filetieren.
Chicoree in Blätter zerteilen und mundgerecht zurecht schneiden.
Gekochte Rote Bete in Würfel schneiden.
Für die Marinade eine Prise Salz und etwas Zucker in Essig (hier halb Essig und Aceto Balsamico) auflösen. 1 Teil dieser Lösung mit drei Teilen Öl zu einer Emulsion verrühren.
Kurz vor dem Servieren den Feldsalat zerzupfen und mit Chicoreestücken vermischen. Mit dem größten Teil der Vinaigrette marinieren. Salat portionsweise verteilen, mit Rote-Bete-Würfeln, Walnüssen und Orangenfilets anrichten. Rest der Vinaigrette darüber träufeln. Rinderzungenscheiben darauf geben.

Carpaccio vom Rinderherz

11 Amuse-Geulle-Portionen


400 g Rinderherz
60 ml Weißweinessig
60 ml Apfelsaft
60 ml Distelöl (Senföl, anderes Öl)
Salz, Pfeffer
grobkörniger Senf
Fleur des Sel
Brunnen oder Bachkresse zum Dekorieren

Rinderherz gegen die Faser dünn aufschneiden und fächerförmig auf einen Teller legen.
Vinaigrette aus Essig, Apfelsaft, Pfeffer und Distelöl herstellen. Evtl. Senf dazu geben,
Auf die Fleischscheiben geben und marinieren lassen.

Vor dem Servieren mit Kresse, Fleur des Sel und Pfeffer nachwürzen.

Quelle: Slow Food Magazin

Montag, 10. Dezember 2018

Rotkohl-Eintiopf

Zum Eintopf-Essen von Slow Food Bochum, 9.12.2018
Von Wiebke

Das gute Urbeef- Suppenfleisch und Knochen im kalten Wasser ansetzen und ungefähr anderthalb Stunden kochen lassen.
Grob geschnittene Möhren, Sellerieknolle, Pastinake, Lauch und eine angebräunte Zwiebel hinzugeben.
Außerdem Lorbeerblatt, Piment, Macis, Nelken - dann noch einmal mindestens eine halbe Stunde kochen lassen.
Eine klein geschnittene Zwiebel anschwitzen, kleingeschnittenen Rotkohl hinzufügen und das Ganze etwas andünsten.
Mit der Brühe auffüllen, gegebenenfalls nochmals oben angegebene Gewürze plus Wacholderbeeren und Zimtstange hinzufügen und kochen lassen, bis der Rotkohl weich ist, aber noch Biss hat.
Pflaumenmus hinzufügen und mit Salz und Pfeffer, Essig und Zucker abschmecken.
Das klein geschnittene Suppenfleisch kann man natürlich auch noch hinzufügen... oder am nächsten Tag mit einer Senfsoße essen :-)

Großmutters Freitags-Suppe

Eintopf-Essen von Slow Food Bochum am 9.12.2018
Rezept von Jochen


Für 16 Personen als Vorsuppe / 8 Personen als Hauptgericht
2 kleine Filder-Spitzkohl,
4 dicke Roskov-Zwiebeln
8 – 10 dicke Karotten

3 Kartoffeln
500 g TK-Erbsen
2 Fenchelknollen
Weißer Kandis, Pfeffer + Salz
Petersilie, Sellerieblätter, evtl. 1 Knoblauchzehe
500 g Butter
Evtl. rote Linsen
Weißbrot in Würfeln

Den Kohl vierteln, in sehr dünne Fäden schneiden und in Salzwasser mit 1 El weißem Kandis kochen, bis er weich ist.
Den Kohl abgießen und beiseite stellen.
250 g Butter in einem großen Topf schmelzen und die klein gewürfelten Zwiebeln bei kleiner Hitze sanft dünsten. Auf keinen Fall dürfen die Zwiebeln braun werden.
Den vorgekochten Kohl, die Karotten, Kartoffeln und Fechelknollen in kleine Würfel geschnitten zugeben.
Mit kochenden Wasser auffüllen (ca. 2-3 l ), so daß alles gut bedeckt ist.

Reichlich klein gehackte Petersilie und Sellerieblätter, evtl. 1 Knoblachzehe zugeben und alles kochen bis die Wurzelgemüse weich sind.
Nur schwach salzen.
10 Minuten vor dem Servieren die TK-Erbsen zugeben, wahlweise vorgekochte frische Erbsen, und evtl. pro Portion 1 Teelöffel rote Linsen.
Die Suppe wird serviert mit in Butter gerösteten Weißbrotwürfeln, die schwach gesalzen und gepfeffert sind.

Reste der Suppe werden mit separat gekochtem Reis verlängert.

Die Suppe sollte zart-gemüsig und buttrig schmecken, dabei leicht pfeffrig.

Mousse aus Maronen und gebrannten Mandeln mit Orangenfilets

Dessert beim Eintopfessen von Slow Food Bochum am 9.12.2018
Von Dieter und Jutta

Zutaten: (4 Personen)
Für die Mousse:
50 g Maronen
80 g gebrannte Mandeln
100 ml Milch
125 ml Sahne
1 Ei(weiß)
2 Blatt Gelatine
2 EL Honig
2 Msp. Zimt
Prise Salz

Für die Sauce:
6 Orangen
100 g Zucker
½ TL Kardamom
evtl. Orangensaft

Entweder frische Maronen rösten, schälen oder fertig vorgekochte Maronen zerkleinern.
Gebrannte Mandeln ebenfalls mit dem Stabmixer zerkleinern.
Die Milch erwärmen und Maronen und Mandeln hineingeben und ca. 10 Min. auf kleiner Flamme ziehen lassen.
Das Ganze pürieren, mit Honig und Zimt abschmecken.
Gelatine einweichen, ausdrücken und in der warmen Milch auflösen und kühl stellen.

Die Sahne steif schlagen
Eiweiß separieren und mit einer Prise Salz ebenfalls steif schlagen.
Wenn die Maronen-Mandelmilch anfängt zu gelieren, die Sahne langsam unterziehen.
Danach das Eiweiß unterheben.
Das Ganze in die endgültigen Dessertformen oder eine große flache Form füllen, wenn man Nockerln formen möchte
Das Ganze für mehrere Stunden oder besser über Nacht kalt stellen.
Die Orangen filetieren. Die Filets in einen Topf geben, angefallenen überschüssigen Saft in einen Messbecher füllen. Mit Orangensaft auf ca. 150 ml auffüllen.
Den Zucker in einer Pfanne schmelzen und karamellisieren lassen. Ablöschen mit dem Orangensaft und karamellisierten Zucker wieder auflösen. Mit dem Kardamom abschmecken.
Die Sauce durch Zugabe von weiterem Orangensaft oder Speisestärke auf die gewünschte Konsistenz bringen. Die noch heiße Sauce über die Orangen gießen. Den Topf verschließen und über Nacht kalt stellen.

Vor dem Servieren kann man zur Sauce einen Spritzer Grand Marnier Cordon Rouge oder Cointreau hinzufügen. Und nun: Mousse neben- oder übereinander anrichten und schmecken lassen!