Dienstag, 23. September 2014

Provenzalischer Zwiebelkuchen

6-8 Personen
2 EL Olivenöl
5 mittelgroße Zwiebeln (etwa 500 g), in dünne Scheiben geschnitten
2 große Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
1 großer Zweig Thymian
2 große Tomaten, geschält, entkernt und gehackt
250 g Brotteig (Pizzateig)
8 Sardellenfilets, abgespült und abgetropft
12 in Öl eingelegte Oliven, entsteint und halbiert

Das Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Thymian hineingeben und zugedeckt unter gelegentlichem Rühren etwa 20 Minuten garen, bis die Zwiebeln goldgelb sind. Die Toamten unterrühren und die Mischung auf höchster Stufe 5 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Den Thymianzweig herausnehmen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche auf eine Größe von 30 x 40 cm ausrollen, auf ein Backblech legen und 15 Minuten ruhen lassen.
Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Die Zweibel-Tomaten-Mischung gleichmäßig bis zum Rand auf dem Teig verstreichen. Die Sardellenfilets gitterförmig drauf anordnen und das Ganze mit Oliven bestreuen. 15 Minuten ruhen lassen. Die Pissaladière 15-20 Minuten backen lassen, bis die Oberfläche knusprig ist. Aufschneiden und heiß oder zimmerwarm servieren.

Blätterteigtörtchen mit Äpfeln, Walnüssen, Pinienkernen und Korinthen

140 g Blätterteig
1 walnussgroßes Stück Butter
4 Äpfel
500 ml Apfelsaft
Saft einer halben Zitrone
60 g Zucker
30 g Butter
20 g Honig
20 ml süße Sahne
40 g Walnusskerne
40 g Korinthen
60 g Pinienkerne

Blätterteig auf vier Portionsformen verteilen und nach Vorschrift blind backen, d.h. mit getrockneten Bohnen belegen, die man nach dem Backen wieder wegnimmt.
Einen Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden. In 10 Minuten in Apfelsaft zu Apfelmus zerkochen. Bei Bedarf Zitronensaft hinzufügen. Kalt stellen.
Zwei EL Wasser mit 50 g Zucker erhitzen. Wenn der Zucker fast braun ist, unter ständigem Rühren vom Feuer nehmen. 20 g Butter, Honig und Sahne dazugeben. Die Masse wieder aufs Feuer stellen und drei Minuten köcheln lassen. Nach und nach vorsichtig die Nüsse, Rosinen und 40 g der Pinienkerne unterheben. Das ganze auf die Tortenböden verteilen.
Die drei übrigen Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. In gleichmäßig feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne den restlichen Zucker karamellisieren lassen und die restliche Butter dazugeben. Darin die Apfelstücke fünf Minuten unter häufigem Umrühren schmoren lassen. Die restlichen Pinienkerne dazugeben, vom Feuer nehmen und abkühlen lassen.
Diese Mischung auf die Tortenboden geben, mit dem erkalteten Apfelmus übergießen und vollständig abkühlen lassen.

Gratin aus Kartoffeln, rotem Paprika und Zucchini

1 kg mehlige Kartoffeln, geschält und in sehr dünne Scheiben geschnitten
1 Knoblauchzehe, geschält und halbiert
4 EL Olivenöl
2 TL frischer Thymian
2 TL Salz
500 g Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
2 rote Paprika, entkernt und in dünne Ringe geschnitten

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Den Boden einer tiefen, 1,2 l fassenden Gratinform mit Knoblauch einreiben und mi 1 EL Olivenöl leicht einfetten. Die Hälfte der Kartoffeln einschichten. Mit etwas Thymian und Salz würzen und mi 1 EL Olivenöl beträufeln. Die Hälfte der Paprikaringe und der Zucchinischeiben nacheinander hineinschichten. Wieder mit Thymian und Salz würzen und 1 EL Olivenöl darüber träufeln. Mit den restlichen Zutaten ebenso verfahren. Die Form mit Alufolie abdecken. Das Gratin etwa 1 Stunde garen lassen, bis es ganz weich ist.

Hähnchenleberparfait

250 g Hähnchenleber
3 Knoblauchzehen
125 g Butter
Salz, Pfeffer
1 TL Cognac

Die Leber in kochendes Wasser geben und 8 bis 10 Minuten kochen. Etwas abkühlen lassen. In dieser Zeit den Knoblauch schälen und zerdrücken. Die Leber, die in kleine Stückchen geschnittenen Butter, und den Knoblauch in einen Mixer geben und pürieren. Mit Cognac, Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf getoastetem Bauernbrot zum Aperitif servieren oder als Vorspeise mit einem Linsensalat.

Freitag, 30. Mai 2014

Tournedos Rossini Ruhrgebietsstyle

Für 4 Personen

4 Tournedos (Medaillons vom Rinderfilet)
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
6 EL Olivenöl
4 Scheiben frisches Toastbrot
2 EL Butter
100 g Geflügelleber
100 g Champignons in Scheiben
Trüffelöl
4 EL Madeira
4 El Rinderbrühe 
12 nussgroße kalte Butterstücke
Feines Gemüse, kleine Möhren und Rübchen, Blumenkohl o.a. für die Garnitur
Zucker

Das Fleisch 2 Tage vor der Verwendung leicht salzen, pfeffern und in Olivenöl einlegen.
Champignons in dünne Scheiben schneiden oder hobeln und mit Trüffelöl beträufeln.
Feines Gemüse blanchieren und mit etwas Pfeffer, Salz und Zucker in ausgelassener Butter anschwitzen.
Toastscheiben zuschneiden, das sie die Größe der Tournedos haben. In einer Pfanne oder im Toaster knusprig braun anrösten.
Eine Pfanne mit dickem Boden ohne Fett erhitzen, die Filetstücke auf beiden Seiten gut anbraten. Danach im Ofen bei etwa 160 Grad, am besten Umluft oder bei halb zugedeckter Pfanne bei kleiner Flamme weitergaren, bis sie nach 4 Minuten (blutig) bzw. 10 Minuten (durch) den gewünschten Garzustand erreicht haben. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen bzw. ruhen lassen.
Geflügelleber säubern und anbraten, bis sie außen knusprig, innen aber noch weich ist. Mit etwas Meersalz würzen und warm stellen.
Für die Madeirasauce den Bratensatz der Steaks mit Madeira und der Rinderbrühe aufgießen, aufkochen und die Bratenreste vom Pfannenboden losschaben. Zum Bratensatz der Geflügelleber geben. Wieter einkochen lassen. Wenn die Flüssigkeit weitgehend eingekocht ist, mit kalten Butterstückchen aufschlagen, bis sie sämig und kompakt ist. Mit Pfeffer, Salz und Trüffelöl abschmecken.
Zum Anrichten je ein Tournedo auf eine Toastscheibe setzen, Hühnerleber und Champignonscheiben darauf schichten und mit etwas Madeirasauce überziehen. Teller mit feinem Gemüse und restlichen Champignonscheiben garnieren.

Bistecca alla fiorentina mit Anchovisbutter

Für 4 Personen

T-Bone-Steak

2 T-Bone Steaks, à 700 g
4 Zweige Rosmarin, fein geschnitten
4 Zweige Thymian, fein geschnitten
4 Zweige Salbei, fein geschnitten
1 EL Olivenöl


Die Steaks salzen und pfeffern, mit den Kräutern in das Fleisch einreiben. Die Grillpfanne mit wenig Olivenöl einfetten, die Steaks von beiden Seiten anbraten und im Ofen bei 120 Grad Celsius circa 15 Minuten garen.

Anchovisbutter

30 g Anchovis-Filets in Öl 

20 g getrocknete Tomaten in Öl 
4 Stiele glatte Petersilie
100 g weiche Butter
Salz Pfeffer

Klarsichtfolie

Anchovis und die Tomaten klein würfeln. Petersilienblätter abzupfen, fein schneiden. Die Butter gründlich mit den Zutaten vermengen, leicht salzen und pfeffern, in Klarsichtfolie einrollen und 3 Stunden kalt stellen (evtl. einfrieren).

Gebratener Radicchio

Für 4 Personen

4 Köpfe Radicchio
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamico oder Zitronensaft


Radicchio der Länge nach vierteln. In einer Pfanne in Olivenöl jede Seite etwa 2-3 Minuten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und mit einem guten Balsamico oder Zitronensaft leicht besprühen. Warm als Gemüsebeilage servieren.

Rumpsteak Bulgogi in koreanischer Sesam-Birnen-Marinade nach Frank Heppner

Für 4 Personen
800 g Rumpsteak
1 Birne
1 Bund Frühlingszwiebeln
4 kleine Thai Chili-Schoten
2 cl geröstetes Sesamöl
50 ml Sojasauce
1 EL Zucker
50 g Ingwer, geschält und gehackt
50 g Knoblauch, abgezogen und gehackt
4 EL rote Chilisauce for Chicken
100 g helle Sesamsamen
2 EL Öl


Für die Marinade die Birne schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel fein hobeln und in eine hohe Schüssel geben. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in feine Ringe schneiden und zu den Birnen geben. Chilischoten waschen, putzen, zerkleinern, mit Sesamöl, Sojasauce, Zucker, 200 ml Wasser, Ingwer und Knoblauch sowie der roten Chilisauce gründlich verrühren.
Die Hälfte der Sesamsamen in der Pfanne ohne Fett hellgelb rösten und mit den ungerösteten Sesamsamen in die Marinade geben. Alles mit einem Stabmixer fein pürieren.
Die Filetscheiben mit der Marinade begießen und 60 Minuten darin einlegen (nicht im Kühlschrank). Die Fleischscheiben aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischeiben darin von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten. Die Filets herausnehmen und zugedeckt beiseite stellen.
3 bis 4 Esslöffel von der Marinade in die Pfanne geben und erwärmen. Das Fleisch auf vorgewärmte Teller geben und mit der Sauce begießen.

Cole Slaw mit Birne

Für 4 Personen

300 g Weißkohl
1 mittelgroße Möhre
1 Birne
1 EL Zitronensaft
150 g Joghurt
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1 Msp Curry
Zitronensaft

Weißkohl putzen, den Strunk entfernen und in feine Streifen hobeln. Mit ½ TL Salz in einer Schüssel gut durchkneten.
Möhre schälen und grob raspeln.
Birne schälen und ebenfalls raspeln oder in grobe Würfel schneiden und mit 1 EL Zitronensaft vermischen.
Joghurt mit der Mayonnaise cremig rühren. Mit Pfeffer, Salz und Curry abschmecken.
Salatzutaten mischen, die Crème über die Salatzutaten geben und gut durchmischen. Eventuell mit Zitronensaft, Curry und etwas Zucker abschmecken. Gut durchziehen lassen.

Honigzwiebeln

Für 4 Personen

4 Zwiebeln
2 EL Honig
125 g Sahne
Salz, Pfeffer Öl zum Anbraten


Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in Öl so lang anbraten, bis sie gebräunt sind. Dann die Zwiebeln mit dem Honig glasieren, bis der Honig Bläschen wirft. Mit Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 13. Mai 2014

Garnelen-Linsen

Aus: Patrick Jabs, Bianca Killmann: Echt gut kochen. Edition Fackelträger

150 g Linsen
2 Schalotten
100 g Butter
½ Stange Lauch
1 EL Curry
10 ml Apfelsaft
100 ml
Kokosmilch
100 ml Geflügelbrühe
Salz und Pfeffer
16 Riesengarnelen (Größe 8/12er, Sorte “easy peal”)
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
etwas Sonnenblumenöl

Linsen
Linsen in kaltem Wasser gut abwaschen und in leicht gesalzenem Wasser bissfest garen. Über ein Haarsieb abschütten und nschließend in Eiswasser abschrecken, gut abtropfen lassen und beiseite stellen.
Sauce
Die Schalotten schälen, würfeln und in der zerlassenen Butter anschwitzen. Den Lauch waschen, putzen, fein würfeln, dazugeben, kurz mitschwitzen und mit Currypulver bestreuen. Curry kurz mitrösten. Mit Apfelsaft ablöschen und mit der Kokosmilch und der Brühe auffüllen. Anschließend die Linsen in die Sauce geben und würzig abschmecken.
Garnelen
Garnelen schön mit Knoblauch in etwas Öl braten. Dabei darf der Knoblauch nicht verbrennen.
Anrichten:
Die Currylinsen in tiefen Tellern mittig anrichten. Die Garnelen daraufsetzen und nach Geschmack etwas von dem gerösteten Knoblauch darüberträufeln.

Krake (Oktopus) mit mediterraner Pasta

Aus: Patrick Jabs, Bianca Killmann: Echt gut kochen. Edition Fackelträger

Krake:
1 Krake (ca. 1 kg)
1 Gemüsezwiebel
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
5 weiße Pfefferkörner
Salz
2 Korken

Pasta:
2 Schalotten, in Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
Etwas Sonnenblumenöl
1 Zucchini, geviertelt und schräg geschnitten
1 Knolle Fenchel, in feine Streifen geschnitten
100 ml Gemüsebrühe
200 g halbierte Kirschtomaten
200 g Lauchzwiebeln, in Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer
4 Portionen Linguine a 100 g, al dente vorgekocht
1 handvoll frisches Basilikum
Etwas Limettensaft
Olivenöl

Krake
Den Kraken mit zwei allen Zutaten und zwei Korken in kaltem Salzwasser aufsetzen und 45 Minuten köcheln lassen.

Pasta
Schalotten und Knoblauch in einer großen Pfanne in Öl anrösten. Zucchini und Fenchel zugeben und ebenfalls anrösten. Nun die Brühe zugießen und das Gemüse etwa 5 Minuten schmoren. Jetzt die Tomaten und die Lauchzwiebeln zugeben und gut abschmecken. Den Kraken mit einer Küchenschere in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls zu dem Gemüse geben Anschließen Pasta und Basilikum dazugeben und alles gut durchschwenken.

Mit frischem Limettensaft und bestem Olivenöl vollenden.

Rinderrouladen auf Kartoffelstampf mit Spitzkohl

Aus: Patrick Jabs, Bianca Killmann: Echt gut kochen. Edition Fackelträger

Fleisch:

2 EL Senf
2 EL geräuchertes Paprikapulver
4 Scheiben Rinderoberschale à 120-140 g
8 Scheiben durchwachsener Bauchspeck
1 dicke Essiggurke, geviertelt
1 Zwiebel, geschält und geviertelt
Salz und Pfeffer
etwas Sonnenblumenöl
4 Möhren ½ Knollensellerie
6 Zwiebeln
2 EL Tomatenmark
800 ml Rotwein
2 l Rinderbrühe

Den Senf mit dem Paprikapulver mischen. Die Mischung gleichmäßig auf die ausgebreiteten Rouladen verstreichen. Je zwei Scheiben Speck, 1 Stück Gurke und 1 Stück Zwiebel auf die Roulade legen. Stramm einrollen und mit einem Zahnstocher oder Faden fixieren.
Einen großen flachen Topf heiß werden lassen. Die Rouladen salzen und Pfeffern und in etwas Öl rundherum schön anbraten.
Dann das Fleisch herausnehmen. Das Wurzelgemüse schälen und würfeln, in den Topf geben und ebenfalls anbraten.
Jetzt das Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten. Mit einem guten Schluck Rotwein ablöschen und wieder einkochen lassen. Diesen Vorgang dreimal wiederholen, bis ein dunkler Gemüsesatz entsteht. Nun die Rouladen dazulegen und mit Brühe auffüllen und für etwa 1 Stunde leicht köcheln lassen, bis die Rouladen weich sind. Dann das Fleisch herausnehmen und im vorgeheizten Ofen bei 80 Grad warm stellen.
Die Bratensauce durch ein feines Sieb in einen kleineren Topf gießen, noch etwas einkochen und zum Schluss abschmecken. Normalerweise muss sie nicht zusätzlich abgebunden werden, da das verkochte Gemüse genug Bindung gibt.

Gemüse:

500 g Spitzkohl
700 g mehlig kochende Kartoffeln
400 ml Milch
250 g Butter
Salz, Pfeffer Muskatnuss

Während die Rouladen schmoren, den Spitzkohl waschen, halbieren und den Strunk entfernen. In dünne Streifen schneiden. Portionsweise blanchieren.
Die Kartoffeln schälen, klein schneiden und in Salzwasser gar kochen. Anschließend das Wasser abgießen und die Kartoffeln in demselben Topf mit der Milche stampfen und mit Salz, Butterflöckchen und Muskat abschmecken. Den Spitzkohl in etwas Butter anschwitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter das Püree heben.

Anrichten:
Das Püree in die Mitte der Teller Platzieren, die Roulade halbieren und obenauf legen. Mit reichlich Sauce übergießen und sofort servieren.

Weißbier-Zabaione mit Äpfeln

Aus: Patrick Jabs, Bianca Killmann: Echt gut kochen. Edition Fackelträger

½ l Weißbier
50 g Zucker
1 ausgekratzte Vanilleschote
3 Eigelb
250 g Äpfel

Das Weißbier mit Zucker und Vanilleschote aufkochen und die Flüssigkeit um 2/3 reduzieren lassen. Etwas abkühlen lassen.
Eigelbe in ein Metallschüssel geben und mit der lauwarmen Bierreduktion im Wasserbad mit einem Schneebesen so lange schlagen, bis ein fester Schaum entstanden ist.
Die Äpfel waschen, abtrocknen. Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.
Die Äpfel in Gläser füllen und die warme Zabaione drübergeben. Sofort servieren.

Rhabarber-Mascarpone-Traum

Aus: Patrick Jabs, Bianca Killmann: Echt gut kochen. Edition Fackelträger

6 Stangen Rharbarber
6 EL Zucker
Apfel- oder Orangensaft
1 Vanilleschote
100g Mascarpone
100 g Quark
50 g Kekse (z.B. Cantuccini)
4 cl Brandy oder Rum

Rharbarber waschen, schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Apfel- bzw. Orangesaft in einen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen. Die Vanilleschote mit in den Topf geben, das herausgekratzte Mark für die Macarponecrème aufbewahren.
Den Rharbarber aufkochen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Eventuell nachsüßen und abkühlen lassen.
Den Mascarpone mit dem Quark und dem Vanillemark verrühren.
Für den Kekscrunch die Kekse im Mixer zerkleinern.
Den Kekscrunch auf vier Gläser verteilen und mit ein paar Spritzern Rum oder Brandy tränken. Das ausgekühlte Rhabarberkompott darauf geben und mit einem Schlag Mascarponecrème toppen. Mit Kekskrümeln garnieren.